Rotfuchs
Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. Er besitzt einen schlanken Körperbau mit relativ kurzen Beinen und einer schmalen Schnauze. Die aufrecht stehenden, spitzen Ohren sind sehr beweglich und ermöglichen eine genaue Ortung von Geräuschen. Der Geruchssinn des Fuchses ist stark ausgeprägt und dem des Menschen deutlich überlegen. Seine Augen sind an Dämmerung und Nacht angepasst, sodass er auch bei geringer Lichtstärke sehen kann.
Der Fuchs weist mehrere Besonderheiten auf: Er ist die einzige Hundeart, die ihre Krallen teilweise einziehen kann, und verfügt über senkrechte Pupillen. Sein Sozialverhalten ist flexibel. Er lebt entweder allein, in Paaren oder in Familiengruppen. Diese bestehen in der Regel aus einem Elternpaar und den Jungtieren des aktuellen Jahres; gelegentlich verbleiben auch Jungtiere des Vorjahres in der Gruppe. Rotfüchse sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, können während der Jungenaufzucht jedoch auch tagsüber bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Das Weibchen wird als Fähe bezeichnet, das Männchen als Rüde, die Jungtiere heißen Welpen. Der Rotfuchs stellt geringe Ansprüche an seinen Lebensraum sofern ausreichend Nahrung vorhanden ist. Lebenserwartung: bis zu 15 Jahre / Körpergewicht: etwa 6 kg.