Graureiher

Der Graureiher (Ardea cinerea), auch Fischreiher genannt, ist heutzutage häufig zu beobachten und zeigt kaum noch Scheu. Auffallend sind die schwarzen Augenstreifen sowie drei lange, schwarze Schopffedern, die zusammen einen Federbusch bilden. Zusätzlich trägt er eine dreifache Reihe schwarzer Flecken am Vorderhals und besitzt dunkle Schwingen. Graureiher besitzen keine ausgeprägte Bürzeldrüse, sondern spezielle Puderfedern an der Brust, mit denen sie ihr Gefieder durch Zerbröseln fetten und wasserabweisend machen. Graureiher errichten ihre Nester gerne auf Bäumen. Im Frühjahr beginnen sie mit der Ausbesserung des Nestes aus dem Vorjahr. Dabei sind die Vögel besonders wählerisch. Sie untersuchen viele Stöcke, bis sie den richtigen für ihr Nest gefunden haben. Das gefundene Nistmaterial wird an den Partner übergeben, um es im Nest zu verbauen.  Das Gelege besteht aus 4 bis 5 Eier, nach 28 Tagen schlüpfen die Küken. 

Länge: 90-98 cm / Spannweite: 155-175 cm / Gewicht: 1600-2000 g / Höchstalter ca. 15 Jahre