Mönchsgrasmücke
Die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla / „silva“ = Wald / „ater“ = schwarz; „capillus“ = Haar / Kopfhaar = „Waldvogel mit schwarzer Kopfkappe“), ist in der Schweiz ein häufiger Brutvogel, aber ein seltener Wintergast. Der Name "Grasmücke" hat seine Wurzel im Althochdeutschen mucka / mucka und bedeutet "klein". Das Wort "Gras" meint auch Gebüsch, Hecken oder hohes Gras. Sie passen sich flexibel an mildere Winter an, sodass sie ab den 80er Jahren England als Überwinterungsgebiet entdeckten. Der Gesang wird, vor allem nach der Rückkehr aus dem Überwinterungsgebiet, mit dem Beginn der Balz lang und ausdauernd vorgetragen und nimmt mit zunehmender Brutzeit (bis zwei Jahresbruten) bis Mitte Juli ab. Die Motive des Gesangs werden an die männlichen Jungvögel überliefert. Länge: 13–15 cm / Spannweite: 22–24 cm / Gewicht: 14–20 g
Fotos oben: Klingnauerstausee 24.03.32026
Fotos oben: Petite Camargue (F) 19.3.2026
Foto oben: Thurauen September 2025